Siedlung Wollseifen – Vogelsang – Victor-Neels-Brücke

Die letzte Wanderung unserer Urlaubswoche haben wir in aller Frühe begonnen.
Punkt 8:00 Uhr ging es ab dem Parkplatz, der sich direkt an dem Verkehrskreisel an der Zufahrt zu Vogelsang befindet, los.
Wir gingen im Uhrzeigersinn, d.h. zuerst Wollseifen.
Warum? Es wird auf der Hochfläche im Sommer extrem warm und belastend für Hunde. Geht man im Uhrzeigersinn, so geht man in der Sonne den Berg runter und im schattigen Wald hoch. Umgekehrt quält man sich in  der Sonne hoch, abgesehen steht die Sonne dann schon höher sobald man die Wüstung Wollseifen erreicht.
Wollseifen wurde zuerst ca im 13 Jahrhundert urkundlich erwähnt und hieß eigentlich Wolf-Siefen, weil es hier früher viele Wölfe gab, die an der Quelle nahe der Siedlung tranken. eines Tages werden sich hoffentlich wieder Wölfe hier im Nationalpark Eifel ansiedeln.
Nachdem 2. WW wurden die Bewohner Wollseifens vertrieben, da die Alliierten hier bis ca 2005 einen Militärstützpunkt anlegten und betrieben.
Auf der Foto mit der Schautafel ist gut die ursprüngliche größe Wollseifens zu erkennen.

Ein kleiner Abstecher in die restaurierte Kirche tat nicht nur wegen der in ihr wohnenden wohltuenden kühlen Luft gut.
Anschließend ging es rüber zur NS-Ordensburg Vogelsang. Hier wanderten wir gleich runter zur Victor-Neels-Brücke.
Hier hatte  Nemo gleich einen schattigen Feldherrenhügel erobert.
Nachdem wir das Brückenkleinod besichtigt hatten, ging es über Vogelsang zurück zum Parkplatz, nicht ohne eine ausreichend lange Pause im Schatten auf der Terrasse des dortigen Restaurant bei einer ordentlichen Mahlzeit verbracht zu haben.
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